Donnerstag, 27. Juli 2017

Neues vom Integrativen Kiezprojekt Textil

Im April startete das Textilprojekt im Kiezpunkt-Projekt mit einem Frühlingsfest. Dort konnten sich die Kinder und Jugendlichen bei herrlichstem Wetter eine Urkunde in 3 Wolldisziplinen erarbeiten. Die MAZ berichtete dazu hier.  Inzwischen gab es weitere textile Kiezpunktaktionen. 


Es wurden z.B. textile Augen gewebt und Nadelkissen genäht. Beeindruckend mit welcher Hingabe die Kinder und Jugendlichen nach anfänglichem "ich kann das nicht " und "oh so lange dauert das! alle ihre angefangenen Werke stolz zu Ende brachten!


Klein und groß, aus dem Kiez und Flüchtlingskinder und alles friedlich und mit Freude und Spass.

Freitag, 28. April 2017

Start des Textilprojektes - Fördermittel für Kiezpunkt- Projekt

Das Textilprojekt im Kiezpunkt-Projekt startete mit einem Frühlingsfest. Dort konnten sich die Kinder und Jugendlichen bei herrlichstem Wetter eine Urkunde in 3 Wolldisziplinen erarbeiten. 1. Fühlstrasse mit Schafwolle, Angora, Leinen, Seide, Alpaka, Kamel, Baumwolle; 2. Kämmen von Wolle vom Rhönschaf und vom Schwarzkopfschaf am Kardiergerät und an Wollkämmen 3. Spinnen von Wolle am Spinnstöckchen, Handspindel und Spinnrad. Alle waren mit Begeisterung dabei und so war es ein Superauftakt für das 2. Jahr Kiezpunkt der Immanuel Familienberatung Zehdenick.https://www.facebook.com/profile.php…


Gefördert wird der Kiezpunkt aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – damit können die Personalkosten der Koordinatorin abgedeckt werden. Denn auch wenn das Angebot vor allem von ehrenamtlichen Helfern lebt, ohne Anlaufstelle funktioniert es nicht. Für das Textilprojekt gibt es Sachkosten für textiles Material vom Fachverband Ev. Jugendhilfe e.V. Diakonie BerlinBrandenburg. ein Pavillonzelt sponserte die Stadt Zehdenick. Presse dazu hier.

Freitag, 31. März 2017

Erste Hilfe für Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfer: Fachvortrag mit Workshop

Wieder war mein Vortrag- Workshop, diesmal in der wunderbaren Klosterscheune ausgebucht. Ich sage Danke an die Stadt Zehdenick die es ermöglichte und Danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klosterscheune die mich unterstützten.


Die Einladung lautete diesmal: Immer mehr Menschen engagieren sich ehrenamtlich mit hohem Einsatz für Flüchtlinge, damit die grundlegenden Bedürfnisse der ankommenden Menschen gedeckt werden können. Dieses Engagement für Geflüchtete berührt, erfüllt, inspiriert, kann auch anstrengend und aufwühlend sein und kann Flüchtlingshelfer an Grenzen und Erschöpfungszustände bringen.  Flüchtlinge haben zumeist Schreckliches erlebt, viele leiden an Traumafolgestörungen, Depressionen und Ängsten. Der Workshop soll Hilfe für Flüchtlingshelfer geben, sich im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen sicherer zu fühlen.

Themen:  Was genau passiert bei einem psychischen Trauma? Woran erkenne ich Traumafolgeerscheinungen?  Was kann ich als Flüchtlingshelfer selbst tun, wenn ich Traumasymptome erkannt habe?  Wohin kann ich weiterverweisen?  Wie kann ich grobe Fehler vermeiden?  Wie regle ich Nähe und Distanz?  Was sind die Gefahren beim Helfen und wie sorge ich für mich selbst, damit ich auch langfristig als Helfer aktiv sein kann?
 
Es kamen wieder  Lehrer, Erzieher, Familienhelfer, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, ehrenamtliche/ professionelle Helfer und Paten für Flüchtlinge und interessierten Bürger.  Ort war wieder die wundervolle Klosterscheune Zehdenick ind Zehdenick.

Montag, 2. Januar 2017

Anleitung Dankbarkeits- und Freudetagebuch

Dankbarkeit schützt das Herz, wirkt entzündungshemmend  und mehrere Studien, z.B. diese hier, haben gezeigt, dass Dankbarkeits-Tagebücher und Dankesbriefe dazu führen, dass sich das  Wohlbefinden erhöht und Anzeichen von Depressionen gelindert werden. 


 "Dankbarkeit heißt, den gegebenen Augenblick und jede gegebene Gelegenheit, einfach alles, was uns begegnet, als Gabe, als Geschenk wahrzunehmen. Wenn wir alles, was uns begegnet, als Geschenk erkennen und nicht einfach als selbstverständlich hinnehmen, wachen wir auf zu einer neuen Lebendigkeit. Das gibt uns tausend Gelegenheiten, uns zu freuen! Und es schenkt uns auch unzählige Gelegenheiten, den Sinn in Situationen zu entdecken zu lernen, die uns zuerst einmal gar nicht als Geschenke erscheinen." Quelle --> eine schöne Anleitung für ein Dankbarkeitstagebuch finde ich.

Übungen zur Dankbarkeit habe ich hier noch gefunden.  

Eine Anleitung für ein Freudetagebuch stammt von  Luise Reddemann (2004): 

„Bitte legen Sie sich eine Freudetagebuch zu. Kaufen Sie sich dafür bitte ein hübsches Büchlein oder Heft und dann tragen Sie jeden Abend die Freuden des vergangenen Tages ein.(…) Es geht darum, dass Sie die kleinen Blumen im Geröll und Sand entdecken lernen. Ein Lächeln eines Babys, ein Satz, der ihre Augen leuchten ließ, die ersten Blumen im Frühjahr…

Tragen Sie bitte alles in Ihr Büchlein ein. Alles ist wichtig genug, dass Sie es festhalten. Sie können auch Sie erfreuende Fotos einkleben, Bilder von Menschen, die Sie lieben, oder schöne Naturfotografien. Auch Gedichte, hilfreiche Sätze, Gebete können Sie in Ihr Freudetagebuch schreiben.(…)  Warum kein allgemeines Tagebuch? Weil Sie dann auch die belastenden Dinge hineinschreiben und jedes Mal, wenn Sie sich Ihre Freuden ins Gedächtnis rufen wollen, über die Belastungen stolpern. Daher ist es günstiger, Sie haben zwei verschiedene Tagebücher.“
(aus: Luise Reddemann: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt, München 2004)